Stabiler Fahrradmarkt im Jahr 2021 – Anteil an E-Bikes legte erneut zu

Nach dem Boom-Jahr 2020 blieb auch 2021 ein gutes Jahr für die Branche. Schwierigkeiten machten Lieferengpässe, nicht die Nachfrage. E-Bikes legten nochmal zu.

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(Bild: Halfpoint/Shutterstock.com)

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  • dpa

Die Fahrradbranche in Deutschland hat im vergangenen Jahr erneut vom Trend zum E-Bike profitiert. Von den rund 4,7 Millionen verkauften Fahrrädern hatten nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) von Mittwoch 2 Millionen einen E-Antrieb.

Die sogenannten Pedelecs legten im Vergleich zum Vorjahr (1,95 Millionen) weiter zu. Ihr Anteil an den verkauften Rädern hat sich dem ZIV zufolge von 39 auf 43 Prozent erhöht, der Verband rechnet damit, dass er mittelfristig auf 50 Prozent steigt.

Beim Verkauf der klassischen Fahrräder gab es dagegen mit 2,7 Millionen im Vergleich zu 3,09 Millionen im Vorjahr ein Minus. Unterm Strich lag die Gesamtzahl der verkauften Räder damit unter dem Niveau des Boom-Jahres davor (gut 5 Millionen). Allerdings ist 2021 mit Blick auf die Verkaufszahlen dem ZIV zufolge immer noch das zweitbeste der vergangenen zehn Jahre. Grund für den Rückgang waren nach Angaben des Verbands nicht zuletzt Lieferengpässe – die Nachfrage sei größer gewesen als das Angebot.

Dennoch steigerte die Branche den Umsatz weiter, wenn auch nicht mehr in der Dimension wie zuletzt: Lag er 2019 noch bei 4 Milliarden, waren es 2020 schon 6,44 und im vergangenen Jahr 6,56 Milliarden Euro.

Für das laufende Jahr rechnet der ZIV mit negativen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auch auf die Fahrradbranche. Möglich seien erneut Unterbrechungen der Lieferketten. Schon spürbar seien steigende Preise für Rohstoffe wie Stahl und Nickel, die dazu führen könnten, dass Fahrräder in Deutschland in den kommenden Monaten teurer werden.

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(kbe)